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Internationale Kontakte - Metz - Frankreich


Das Leben ist wie eine Reise, deren Ziele uns erst nach und nach vorgegeben und bewusst werden. Die Ziele des Gymnasiums sind weitgehend klar. Zu ihnen gehört es, den uns anvertrauten Schülern den Horizont zu weiten, sodass diese mit Entdeckerfreude, Mut und Vertrauen auf Neues zugehen, es wertschätzen oder zumindest in seiner Eigenart respektieren. 
Unsere Fünftklässler tun dies, indem sie das heimelige Umfeld der Grundschule verlassen und ans Gymnasium gehen, wo sie sich im Verlauf der Jahre das Rüstzeug für ihre Lebensreise erwerben. Am Anfang werden sie dabei noch an der Hand genommen, dann aber müssen sie sich von dieser immer mehr lösen. Als eine wichtige Etappe auf diesem Weg der Emanzipation empfinden Eltern und ihre Kinder den früh angesetzten Austausch der Sechstklässler, die Französisch als erste Fremdsprache gewählt haben. 
Eine knappe Woche Aufenthalt im lothringischen Metz lässt sie nach Monaten der intensiven Vorbereitung durch Elterninformationen, Briefwechsel, Versand von Mails, Durchführung von Projekten mit den Austauschpartnern unter Einsatz der neuen Medien und natürlich durch die auf den Austausch abgestimmten Unterrichtsinhalte in das Leben in den Gastfamilien und am Collège Taison eintauchen. Dieses liegt fünf Gehminuten von der wunderschönen Kathedrale entfernt im Zentrum der Altstadt von Metz, einer Stadt, die sich aufgrund ihrer Größe und relativen Nähe gut für die ersten (unter anderem in Kleingruppen auch eigenständigen) Schritte unserer jungen Entdecker eignet. Neben einem kulturell-landeskundlichen Programm, in dessen Rahmen etwa Rallyes durchgeführt sowie eine Chocolaterie und der alle Sinne ansprechende Marché couvert besucht werden, stehen verschiedene binationale Projekte. In ihnen kommen die Kreativität und Kommunikation fördernde Spiele der schuleigenen Ludothèque genauso zum Einsatz wie Fotoapparat und Filmkamera, Tonaufnahmegerät und Internet. 
Eine zentrale Bereicherung des Austauschs stellen das Knüpfen von Freundschaften zwischen den Schülern und immer wieder zwischen den unterfränkischen und lothringischen Familien, aber auch insbesondere die Motivation der Kinder dar, die Sprachkenntnisse zu vervollkommnen und die Beziehung zu den Menschen und der Kultur des Nachbarlandes in den Folgejahren zu vertiefen. Dies wird durch die den Austausch betreuenden Lehrer in der Vorbereitung sowie Nacharbeit und durch die Durchführung des Gegenaustauschs gesichert, während dem wir den französischen Freunden unsere Heimat zeigen. Die langjährige gute Zusammenarbeit der deutschen und französischen Austauschlehrer sichert die Qualität des Austauschs und das intensive Eingehen auf die Bedürfnisse der Schüler. Gerade Schüler, die im Rahmen dieses Austauschs frühzeitig den Schritt über den Rhein gewagt haben, nehmen in späteren Schuljahren die Möglichkeit wahr, in einem DFJW-Austausch ihre Begegnung mit Frankreich während zwei bis drei oder gar sechs Monaten zu vertiefen. 
D. Sommer


   
     



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